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Die vier großen japanischen Karatestilarten

 

mabuni-kenwaDer Shito-Ryu-Stil
KENWA MABUNI (1893-1957) hatte von ITOSU und HIGAONNA gelernt. Er machte eine Synthese aus beiden Karaterichtungen (Shorin-Ryu und Shorei-Ryu), benützte für den Namen seines neuen Lehrstils die Initialen der beiden Meister und nannte ihn Shito-Ryu. Er unterrichtete dieses System auf Okinawa und machte auch häufige Besuche in Japan. Im Jahre 1929 kam er endgültig nach Osaka, um Karate zu unterrichten. Shito-Ryu ist heute einer der vier größten Karatestile Japans.

 

 

 

 

 

 

image001Der Goju-Ryu-Stil
(wörtlich: "Hart-weich")
Von den verschiedenen japanischen Karatestilarten lässt Goju-Ryu noch am deutlichsten den chinesischen Ursprung erkennen. Von KANRYO HIGAONNA (Naha-Te) lernte CHOJUN MIYAGI (1888-1953). Beide studierten chinesisches Boxen (Shao lin Chuan und Pa Kua Chuan). MIYAGI nannte seinen Stil dann Goju-Ryu.
1929 kam er auf Einladung von GOGEN YAMAGUCHI nach Kyoto. Später ernannte er YAMAGUCHI zu seinem Nachfolger in Japan.
Unter dem Namen Goju-Ryu stellte MIYAGI sein Karate 1930 beim Butoku-Fest im Butoku-Kan in Kyoto vor.Goju-Ryu lehrt eine besondere Atemtechnik zur Entwicklung von Stabilität und Kraft.

 

 

 

 

ohtsukaDer Wado-Ryu-Stil
(Wado = der Weg des Friedens)
HIRONORI OHTSUKA begann 1922 mit dem Karatetraining bei GICHIN FUNAKOSHI (er hat allerdings auch bei KENWA MABLJNI und CHOKI MOTOBU gelernt). Vorher hatte er schon das Shindo Yoshinryu Jujutsu studiert. In der Folgezeit entwickelte er seinen eigenen Karatestil, indem er das Karate, das er bei FUNAKOSHI gelernt hatte, vor allem mit Ausweichbewegungen des Jujutsu kombinierte und auch sonst Bewegungen entwickelte, die "körperfreundIicher" waren. Die Bewegungen sind kleiner, die Stellungen kürzer.

 

 

 

 

 

funakoshDer Shotokan-Stil
"Shoto" war FUNAKOSHIS Künstlername und bedeutet "das Rauschen der Kiefernwipfel". Die Trainingshalle wurde 1939 nach seinem Künstlernamen "Shotokan" genannt und bildete später den Namen für das Karate des FUNAKOSHI (obwohl er, wie schon erwähnt, sehr gegen diese Stilrichtungsbezeichnungen war).

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