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Stilrichtungslehrgang Goju Ryu in Neuss 2022

Am 26.03.22 hat das Unsui Dojo Neuss unter der Leitung von Šimo Tolo und Martín Kudzia wieder einen Stilrichtungslehrgang Goju Ryu ausgerichtet.

Der Einladung folgten über 45 Karateka aus verschiedenen Dojos zum gemeinsamen, freundschaftlichen Treffen und Training.

Nach einem intensiven Aufwärmtraining startete Šimo mit intensiven Kihon Training.

Es wurden verschiedene Kombinationen  aus verschiedenen Ständen geübt, die auch unter anderem in der Goju Ryu Prüfungsverordnung vorkommen.

Šimo achtete sehr auf saubere Ausführung und insbesondere unter Einhaltung sauberer Stände.

In der ganzen Ausführung gab es unter den Teilnehmern kleinere Abweichungen der Ausführung der jeweiligen Techniken, wobei man hier wirklich um kleine Nuancen sprechen kann und keinerlei großen Abweichungen.

Das kommt davon, dass die Karateka aus verschiedenen Strömungen des Goju Ryu und auch noch aus verschiedenen Dojos stammen.

Jedoch waren im Endeffekt die Grundelemente sehr nahe beieinander und zeigt uns, dass wir trotzdem eine große Goju Ryu Familie sind.

Šimo leitete zum nächsten Themenschwerpunkt über, der Kata und ihre Bedeutung im Karate. Als Beispiel wurde die Kata „Saifa“ ausgewählt. Die Karateka führten auch diese in stetig steigender Intensität durch. Wie bereits bei den Kihon-Übungen schaute sich Šimo die Abläufe bei jedem einzelnen Lehrgangsteilnehmer genau an, erläuterte immer wieder Details und deren Bedeutung. Auch hier stellte Šimo heraus, das sich die verschiedenen Strömungen aus den Dojos, in unterschiedlichen Details bei den Durchführungen der Kata widerspiegelte. 

NICHTS IST FALSCH, ES IST HALT NUR ANDERS .. und das ist wichtig, betonte Šimo.

Anstrengend war es, deswegen wurde es Zeit für eine große Pause.

In dieser gab es für alle die Möglichkeit sich bei einem Kaffe etc. und einem kleinen Snack, ( vom Unsui Dojo für alle kostenfrei zur Verfügung gestellt  ) zu stärken.

Gestärkt und ein wenig ausgeruht ging es hochmotiviert Zum letzten Schwerpunkt des Tages,  der Kata Bunkai und SV. Šimo wurde dabei von  Martin Kudzia unterstützt, ebenfalls Trainer und Mitglied des Unsui Dojo und Karate Neuss 

Trainiert wurden Passagen aus verschiedenen Kata in Form von Kata Bunkai.

Šimo und Martin demonstrierten verschiedene  wirkungsvolle und doch relativ einfache Sequenzen aus den jeweiligen Kata und deren Anwendungen in der Bunkai.

Sie vermittelten den Teilnehmern, dass man in den Bewegungen der jeweiligen Kata tiefer Einblicken  sollte , da in jeder Kata und deren Techniken und Bewegungen vielmehr steckt, als in der Oberfläche dargestellt und gesehen wird.

Nach intensiver Übung der jeweiligen Kata Bunkai mit dem Partner, ging Šimo und Martín über in das SV  Training..

Beide haben gemeinsam ein „Übungswerkzeug“ entwickelt, das zum einen das Verinnerlichen der Gōjū-Ryū-Techniken unterstützt und zum anderen uns Karateka schult diese in Selbstverteidigungssituationen besser abrufen zu können. Sie erläuterten, dass es in den realen Momenten,in denen Selbstverteidigung gebraucht werde, andere Bedingungen vorherrschen,als im normalen Dojo-Alltag trainiert werde. Zum Beispiel bestehe in realen Bedrohungssituationen ein eher geringer Abstand zum Angreifer und dies schränke die Wahl der Abwehr- und Kontertechniken entsprechend ein. Im Zuge dieser Auseinandersetzungen können auch kritische Situationen und Ausgangslagen, wie das „zu-Boden-gehen“ entstehen. Aus denen müsse man sich irgendwie befreien können, aber trainiert wird dies eher als Ausnahme. Die Frage lautete, welche Möglichkeiten bietet mir in diesem Augenblick das Karate wirklich? Das von Šimo und Martin entwickelte „Tool“ unter dem Begriff „Defend yourself using Karate“ soll dabei helfen genau das zu trainieren.

Die Karateka spürten nicht nur die körperliche Belastung, sondern auch die immense Konzentrationsleistung, die durch die immer weiter geführten Übungen gefordert wurde.

Nach vielen intensiven Lerninhalten nährte sich der Lehrgang langsam dem Ende zu  und die Lehrgangsteilnehmenden fanden sich noch einmal zu einer Feedback-Runde zusammen. Alle waren sich sofort einig, das Inhalte des Lehrganges und die Durchführung bestens geplant und umgesetzt wurden. Die Inhalte und Themen bauten gezielt  aufeinander auf . Alle waren sich einig , es war ein toller und lehrreicher Lehrgang. Die dort zusätzlich erlernten  Übungsinhalte aus dem toll „Defend yourself using Karate“ wurden ausschließlich begrüßt und als sinnvolle Erweiterung des Karatetrainings angesehen.

Ein toller Tag mit wunderbaren Menschen 

Freuen uns auf ein Wiedersehen..

Das UNSUI DOJO mit Šimo und Martin sagen DANKESCHÖN an alle Teilnehmer

 

40 Jahre UNSUI-DOJO Karate Do Neuss

Der 13.11.21 war ein ganz besonderer Tag für das UNSUI-DOJO NEUSS .
jähriges Bestehen der Karateabteilung der TG Neuss.
Gefeiert wurde dieses mit einem ganz besonderen Lehrgang,der bereits letztes Jahr stattfinden sollte, jedoch aufgrund der Corona Situation leider abgesagt werden musste.
Umso glücklicher waren wir, dass es dieses Jahr definitiv stattfinden konnte, auch zu Ehren unseren Großmeisters Hanshi Fritz Nöpel, dem Šimo Tolo und dessen Ehefrau Brigitte Tolo, freundschaftlich sehr verbunden waren.

Der Einladung folgten viele Karateka und Kampfkunstbegeisterte aus der ganzen Republik so wie Gäste aus dem Ausland, wie Tschechischen, Slovenien, UK, Niederlande etc..
Über 110 begeisterte Teilnehmer fanden sich zusammen um mit uns, dem UNSUI-DOJO den ganz besonderen Tag zu feiern.
AlL das, fand selbstverständlich unter strikter Einhaltung der geltenden Corona Verordnung statt.
Glücklich waren wir natürlich, dass unser spezieller Ehrengast aus Okinawa, Akihito Yagi Sensei, es trotz vieler bürokratischer Hürden doch noch geschafft hat, zu uns zu kommen und an unserem Jubiläumslehrgang teilnehmen konnte.
Die Eröffnung fand durch den 1.Vorsitzenden der TG Neuss, Mario Meyen statt, der alle Teilnehmer, sowie auch unsere Referenten im Namen der TG Neuss herzlich willkommen hieß, zu diesem ganz besonderen Tag hier in Neuss.
Ebenfalls begrüßt, wurden alle durch den Stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Neuss, Dr. Jörg Gerlings .
Im Anschluss dessen wurde das UNSUI-DOJO ( die Karateabteilung der TG Neuss ) stellvertretend durch Herrn Ludwig Binder, für ihr 40 jähriges Bestehen geehrt.
Vielen Dank lieber Ludwig, das wenigstens Du dir dafür Zeit genommen und daran gedacht hast.
Nach all den Förmlichkeiten startete das gemeinsame Training.
Eröffnet wurde dieses mit Akihito Yagi Sensei, der durch seine Darbietung der Vielfalt des Okinawa Karate und speziell des Meibukan Goju Ryu alle Teilnehmer begeisterte.
Ebenfalls in den darauffolgenden Einheiten ging es darum, das Meibukan Goju Ryu und deren Trainingsinhalte und Vielfalt den Teilnehmern nahezubringen.
All die Vielfalt, die das Okinawa Karate bietet.
Besonders begeistert waren die Teilnehmer, als Akihito Yagi Sensei, die Meibukan Kata TenChi lehrte. Eine der fünf Kata aus der Reihe der Meibukan Familie ..
Nach dem gemeinsamen Training, wurden die Hallen aufgeteilt und die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, bei verschiedenen Referenten zu trainieren.
Unter anderem bei Jürgen Kestner, der dem Meister Fritz Nöpel auch sehr nahe stand und es sich nicht nehmen lassen wollte, an dem gedenkvollen Tag dabei zu sein.
Jürgen bot den Trainierenden sein großes Wissen und Vielfalt seines Könnens.
Ebenfalls geht mein Dank an die Referenten Martin Kudzia und Christof Kandora, die mit ihrer Darbietung alle Teilnehmenden begeisterten.
Das Erstaunen war groß, in wie fern das UNSUI DOJO SANBON KUMITE, die Vielfalt des Karate Do und dessen Techniken bietet.

Nach dem anstrengenden ersten Teil ging es erst einmal in die wohlverdiente Mittagspause.
Für Essen und Trinken hat das Team des UNSUI DOJO wie immer gesorgt.
Nach der allgemeinen Stärkung ging es weiter in die verschiedenen Einheiten.
Bevor es jedoch richtig weiterging, wurde der Lehrgang kurz unterbrochen .
Eine Riesen Überraschung stand im Raum.
Der Japanische Generalkonsul Herr IWAMA und Ehefrau gaben uns die Ehre, um alle Teilnehmer und insbesondere unseren Gast aus Okinawa, Akihito Yagi Sensei persönlich zu begrüßen. Die Überraschung war gelungen.
Im Anschluss des Lehrganges fand eine Dan Prüfung statt.
Alle Prüflinge zeigten eine sehr gute Leistung und nahmen am Ende die Urkunde zum ersten oder auch zum nächsthöheren Dan Grad entgegen. Herzlichen Glückwunsch an alle Prüflinge.
Danke auch an die beiden zusätzlichen Prüfer Holger Keßling und Mustafa Kamel.
Es folgte noch eine Ehrung der besonderen Art statt.
Im Namen des Karate Dachverbandes NRW, des Deutschen Karate Verbandes und des Goju Ryu Verbandes Deutschland wurde Brigitte Tolo für ihre Leistungen und Engagement im Karate Do der 5. Dan ( GODAN ) verliehen.
Herzlichen Glückwunsch für die wohlverdiente Ehrung.

Was wäre ein Jubiläum ohne Party..
Selbstverständlich fand diese, nach so einem spektakulären und herausragenden Lehrgang statt.
Bei Musik, einem tollen Essen und Getränken, wurde ausgiebig miteinander gefeiert.
Viele neue Freundschaften entstanden an diesen Tag.
Der Dank gilt an alle Teilnehmer, Referenten und natürlich an alle großartigen Helfer, ohne Euch wäre so ein Event der Extraklasse nicht möglich gewesen.
Ihr habt es möglich gemacht, das dieser Tag unvergesslich wurde.
DANKESCHÖN
Freuen uns schon auf das nächste gemeinsame Treffen hier bei uns in Neuss.

どうもありがとうございます
Dōmo arigatōgozaimasu

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Lehrgang 131121

mehr Bilder hier..

Ein Karate Do Lehrgang der besonderen Art in Neuss am 02.10.2021

Eine bunt gemischte Truppe der Karatefamilie fand sich heute zum ersten Lehrgang des neuen Projektes „Defend yourself using Karate“ – eine Kooperation des Unsui-Dojo Neuss und Karate Neuss - unter der Leitung von Simo Tolo und Martin Kudzia zusammen, und war gespannt auf das, was sie erwartete.

Nach einem langsamen Herantasten an die Partnerarbeit entwickelte sich Schritt für Schritt aus festen Formen ein lockerer Flow, in welchem die Vielfalt der Karatetechniken immer mehr zur Anwendung kam. Aus diesen Kombinationen wurde dann gemeinsam ein Free Flow Drill, genannt Unsui Sanbon Kumite, erarbeitet.

Im Laufe des Lehrgangs und mit wechselnden Partnern ergaben sich immer neue Erkenntnisse in Bezug auf die verschiedenen Optionen auch vorher eigentlich einseitig bekannter bzw. angewandter Techniken sowie einzelner Bunkaisequenzen/Omote für die Anwendung in der Selbstverteidigung.

Es wurden die verschiedenen Inhalte des Karate mit seinen vorhandenen Tools verdeutlicht.

Auch, was Karate bzw. Selbstverteidigung ausmacht sowie der Unterschied von Karate-Do und Karatesport wurde im Mondo thematisiert. Ebenso die Vielfalt, die Karate für jeden Einzelnen, seinen Interessen, Fähigkeiten und körperlichen Voraussetzungen entsprechend, bietet. Obwohl Hanshi Fritz Nöpel nicht mehr selbst dabei sein kann und deutlich spürbar war, dass er der Karatefamilie fehlt, war und bleibt er weiterhin stets präsent.

Gestärkt nach der Pause konnten in der Partnerarbeit in Dreiergruppen und auch außerhalb der gewohnten Komfortzone beim Training im Treppenhaus neue Erkenntnisse gewonnen werden. Für einige war es sehr überraschend, die durch die unterschiedlichen Höhen andere Wirkung von bekannten Techniken zu erfahren.

Insgesamt war die Stimmung unter den Teilnehmern sehr entspannt und jeder konnte trotz unterschiedlichster Voraussetzungen und teils anderer Karatestile auf dem Weg mitgenommen werden.

Nach kurzem Austausch machten sich alle freudig auf den Heimweg und freuen sich schon auf das nächste Treffen unter dem Motto
DEFENF YOURSELF USING KARATE

Lehrgang 021021 

Prüferlehrgang Goju Ryu 2021 in Neuss 

Am Samstag den 25.09.2021 sind wir (acht Prüfer bzw. Anwärter des Gōjū-Ryū Karate Dojo des GV Waltrop) nach Neuss gefahren, um dort den Prüferlehrgang zu besuchen, welcher vom Unsui-Dojo TG Neuss unter der Leitung von Šimo Tolo ausgerichtet wurde. Für einige war es der erste Lehrgang seit der Corona-Pause. 

Im ersten Teil des Lehrgangs setzten wir uns mit der Prüfungsordnung auseinander. Schwerpunkt lag hier in der Verfahrensordnung ,unter anderem auch auf dem Thema Einstufung: Wie geht man damit um, wenn beispielsweise ein Kyu Grad einer anderen Stilrichtung dem Dojo beitritt? Möglichkeiten gibt es hier viele. Er könnte die Kyu Graduierung weiter tragen, er könnte zum Beispiel als Grüngurt eingestuft werden oder er fängt wieder beim Weißgurt an. Fazit: Es bleibt immer eine Einzelfallentscheidung. Im Kyū-Bereich kann jeder Dojo-Leiter unter Einhaltung der Verfahrensordungen selbst entscheiden, wo, wann und ob er denjenigen einstuft. Sollte mann selbst nicht weiter wissen, so steht der zuständige Prüferreferent jedem mit Rat und Tat zur Seite. Es spricht nämlich nichts gegen eine Einstufung nach einer „Probezeit“. Ein besonderes Augenmerk fiel auch auf die Auslegung der Prüfungsordnung mit Blick auf den Einzelnen. In diesem Kontext fiel des Öfteren das Wort „Menschlichkeit“. Ein Kind bei einer Prüfung durchfallen zu lassen, nur weil es aufgrund von Nervosität Fehler macht, würde dem widersprechen. Auch soll immer auf die körperlichen und geistigen Fähigkeiten des Prüflings, wie zum Beispiel das Alter, körperliche Einschränkungen etc. geachtet werden. Es gab regen Austausch über die einzelnen Punkte. Viele brachten Erfahrungen aus ihrem Dojo ein. 

Während des gesamten Lehrganges erinnert ein großes Foto an der Wand an Hanshi Fritz Nöpel, der eine große Lücke in den Herzen aller Karateka hinterlassen hat. Es war schön zu sehen, dass die Dojos den von ihm vorgelebten respektvollen Umgang miteinander, seine Werte und Zielrichtungen, die er uns allen mit auf den Weg gegeben hat, in Ehren halten und weiterhin umsetzen. 

Im zweiten Teil des Lehrgang setzten wir uns mit der Kata-Bunkai, hier am Beispiel der Kata Sanseru, auseinander. Nach dem gemeinsamen Laufen der Kata versuchten wir gemeinsam mit einem Partner die Bunkai aus der Anfangssequenz abzuleiten und übten diese ca. 15 Minuten ein. Im Anschluss daran fanden wir uns zusammen und die einzelnen Paare zeigten ihre Kata-Bunkai. Es war sehr spannend zu sehen, wie unterschiedlich die Kata in den anderen Dojos (und selbst innerhalb der Dojos) interpretiert bzw. auf den jeweiligen Karateka angepasst wurde. Der Kern der Kata blieb dabei aber immer erkennbar. Wir nehmen hiervon viele Anregungen mit.

ein wenig Abwechslunggab es im letzten Teil des Lehrgangs. Šimo Tolo und Martin Kudzia erarbeitetet das sogenannte „Unsui-Sanbon-Kumite“ mit uns. Hierbei handelt es sich um einen Free Flow Drill, der vor allem die Anwendung von Techniken aus den Katas außerhalb der „eingeübten“ Form der Kata-Bunkai trainieren soll. Das Prinzip klingt erst einmal simpel: Es gibt drei aufeinander folgende Angriffe, wobei der dritte vom Partner abgewehrt wird und dieser daraufhin (ohne Unterbrechung) mit seinen drei Angriffen startet. So kommt es zu einem ständigen Wechsel zwischen der Rolle des Angreifers und des Verteidigers. Einige von uns waren damit bereits durch den Lehrgang am 11.09.2021 in Neuss vertraut, andere trainierten es zum ersten Mal. Für diejenigen von uns, die Unsui-Sanbon-Kumite an dem Tag zum ersten Mal machten, stellte es sich doch als eine kleine Herausforderung dar und erforderte viel Konzentration. Nach einiger Zeit war man aber gut mit dem Ablauf vertraut und es lief „flüssiger“. Diese Übung führte einem vor Augen, dass die technische Vielfalt des Gōjū-Ryū bei einem „spontanen“ Angriff nicht wirklich abrufbar ist, man dies aber trainieren kann und insbesondere die Kata einem sehr viele Techniken aufzeigt, auf die man spontan nicht ohne weiteres kommen würde. Danach wurden die Partner gewechselt. So kam man auch mit Karatekas aus anderen Dojos in Kontakt. Dadurch lernte man auch das Repertoire an Techniken der anderen kennen und konnte Einiges für sich übernehmen.

Insbesondere ging es darum, sich ohne langes Überlegen gegen einen Angriff aus ungewöhnlichen Positionen zu verteidigen, vor allem aus der sonst so „starre Linie“ auszubrechen und seine Comfortzone zu verlassen. Zum Schluss haben wir diese Übung zu dritt ausgeführt. Hierbei bestand die Schwierigkeit darin, dass sprunghaft ohne Ankündigung die Angriffslinie gegen einen der Partner verlassen und sofort der Dritte angegriffen werden kann, der sich dann sofort einbringen muss. Dies setzt eine stete Konzentration und Wachsamkeit voraus. 

Das Unsui-Sanbon-Kumite ist eine besonders unter dem Aspekt der Selbstverteidigung sehr sinnvolle Ergänzung zu den anderen, eher formellen Partnerformen. Diese innovative Partnerform hat allen Lehrgangsteilnehmern viel Spaß gemacht und eine durchweg positive Resonanz erhalten. 

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlich beim Unsui-Dojo, insbesondere bei Šimo Tolo und Martin Kudzia, für die Ausrichtung des spannenden Lehrgangs bedanken und freuen uns schon auf das nächste Mal!

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